Neues aus Sportdeutschland

Alica Gebhardt ersetzt Elena Semechin in der Athlet*innenkommission

Alica Gebhardt ist das neue Mitglied in der Athlet*innenkommission des Deutschen Olympischen Sportbundes (DOSB). Die 28 Jahre alte Berlinerin, die für die DLRG bei den World Games 2025 in Chengdu (China) zu Goldmedaillen in zwei Staffeln beigetragen hatte, wurde am Freitagnachmittag auf der Athlet*innenvollversammlung (AVV) in Baden-Baden als Nachfolgerin für Elena Semechin (32/Berlin) und Vertreterin der nicht-olympischen Sportarten für die bis 2029 laufende Legislatur in das wichtige Gremium gewählt. „Ich bedanke mich sehr für das Vertrauen und möchte meine Stimme effektiv nutzen und mich in Themen einbringen, die mir wichtig sind“, sagte die Rettungsschwimmerin, die vor rund sechs Wochen Mutter geworden ist und damit ihre Vorgängerin fast deckungsgleich ersetzt. Paralympicssiegerin Semechin hatte den Rückzug aus ihrem Amt mit der Dreifachbelastung als Mutter, Sportlerin und Unternehmerin begründet.

„Wir freuen uns sehr darüber, dass wir Alica für die AK gewinnen konnten“, sagte die ehemalige Fechterin Léa Krüger stellvertretend für die Kommission und dankte Elena Semechin für die geleistete Arbeit. „Ihr Einsatz war angesichts ihrer vielfältigen Herausforderungen keineswegs selbstverständlich. Sie hat uns mit ihrer Expertise in verschiedenen Themen weitergebracht und ist mit ihrer Entscheidung, ihre eigenen Bedürfnisse wahrzunehmen und danach zu handeln, ein Vorbild, weil ein solcher Schritt auch Mut erfordert“, sagte sie. Als einfaches Mitglied des Vereins Athleten Deutschland will Elena Semechin sich weiterhin im deutschen Sport einbringen.

Deutschland geht mit München ins Rennen um Olympische und Paralympische Spiele

Um 14.43 Uhr am Samstagnachmittag war die Entscheidung offiziell: Deutschland geht mit München in das internationale Rennen um die Austragung der Olympischen und Paralympischen Spiele 2036, 2040 oder 2044. Bundespräsident Frank-Walter Steinmeiner verkündete gemeinsam mit DOSB-Präsident Thomas Weikert das Ergebnis in einer Sportschau-Sendung aus dem Kurhaus Baden-Baden live im Ersten.

Nach dem Rückzug Berlins standen nur noch zwei Bewerbungskonzepte zur Wahl. Deshalb war bereits nach einem Wahlgang am Vormittag entschieden, dass die stimmberechtigten Delegierten der außerordentlichen Mitgliederversammlung des Deutschen Olympischen Sportbundes (DOSB) München mit 64,91 Prozent der Stimmen zum nationalen Bewerber gewählt haben. 91 Stimmen entfielen auf München, 50 Stimmen auf KölnRheinRuhr. Abstimmungsberechtigt waren die 42 olympischen Fachverbände mit je drei Stimmen sowie mit je einer Stimme die zehn Mitglieder des DOSB-Präsidiums und acht Persönliche Mitglieder, von denen Elena Gilles, Leon Goretzka und Anna Schaffelhuber aus persönlichen Gründen nicht teilnehmen konnten. So waren insgesamt 141 Stimmen zu vergeben.

DOSB-Präsident Thomas Weikert sagte: „Heute ist ein guter Tag für den deutschen Sport. Am Ende des nationalen Prozesses steht mit München ein sehr guter Bewerber, der mit seinem Konzept Sportdeutschland am meisten überzeugt hat. Jetzt beginnt ein neuer Abschnitt: Wir werden mit München gemeinsam den nächsten Schritt gehen und Deutschland im internationalen Wettbewerb um die Olympischen und Paralympischen Spiele vertreten.“

Der DOSB-Vorstandsvorsitzende Otto Fricke sagte: „Ich gratuliere der Landeshauptstadt München und ihrem Oberbürgermeister Dominik Krause sowie dem Freistaat Bayern und seinem Ministerpräsidenten Markus Söder zur Wahl als nationaler Bewerber sowie allen Unterstützerinnen und Unterstützern im und außerhalb des Sports. Die Mitgliederversammlung hat heute in einem demokratischen Verfahren entschieden. Damit haben wir einen klaren Auftrag für die nächste Phase der Bewerbung.“

„Das sind Chancen, die eine Gesellschaft nutzen sollte“

DOSB: Esther, du hast als Sportjournalistin schon viele große Sportmomente erlebt. Gibt es einen Sportmoment, der dich bis heute besonders bewegt oder geprägt hat?

Esther Sedlaczek: Für mich gibt es gar nicht den einen Moment. Es ist vielmehr eine besondere Atmosphäre, die ich bis heute in Erinnerung behalten habe: die der European Championships 2022. Dieses Event war eine Premiere für mich, da es mein erstes Multisportevent als Moderatorin war. Und das noch in München, im eigenen Land, in meiner Heimat. 

Am kommenden Samstag führst du durch die Sendung, in der bekannt wird, mit welcher Region Deutschland ins internationale Rennen um die Olympischen und Paralympischen Spiele geht. Wie bereitest du dich auf einen solchen Tag vor und worauf freust du dich am meisten?

Es stehen noch zwei Bewerberstädte bzw. -regionen zur Wahl. Als Moderatorin setze ich mich selbstverständlich mit den einzelnen Regionen auseinander. Dazu gehören ihre Konzepte und auch die Stimmung, die vor Ort herrscht. Ich persönlich lebe in München, da erlebe ich natürlich auch wahnsinnig viel mit. Dennoch wird es auch für mich ein spannender Moment am Samstag. Die Chance, Olympische und Paralympische Spiele hier in Deutschland selbst mitzuerleben, ist auch für mich etwas ganz Besonderes. Insofern wird es für mich so oder so nicht nur ein reiner Moderationsjob sein, sondern auch ein Ereignis, das mich emotional mitnimmt. Ich hätte wahnsinnig Freude daran, die Spiele hier zu erleben – egal in welcher Region, Hauptsache hier in Deutschland.

Olympiabewerbung: Wie läuft die Auswahl des deutschen Kandidaten?

Was steht an?

Am Samstag, dem 26. September, entscheidet sich im Kurhaus Baden-Baden, welcher deutsche Bewerber ins internationale Rennen um die Ausrichtung der Olympischen und Paralympischen Spiele 2036, 2040 oder 2044 beim IOC gehen wird. Die außerordentliche Mitgliederversammlung (AOMV) des Deutschen Olympischen Sportbundes (DOSB) beginnt um 9 Uhr. 

Bereits am Vortag finden diverse Sitzungen zur Vorbereitung statt. So tagt von 11 bis 14 Uhr das DOSB-Präsidium. Von 15 bis 16 Uhr finden die Vollversammlungen der olympischen und nicht-olympischen Fachverbände statt, von 16.30 bis 18 Uhr treffen sich die Spitzenverbände zur Konferenz. Und auch die Athletinnen und Athleten kommen zwischen 15 und 18 Uhr zu einer hybriden Vollversammlung zusammen.

Warum findet die AOMV in Baden-Baden statt?

Auf der 19. Mitgliederversammlung des DOSB am 3. Dezember 2022 in Baden-Baden wurde mit einem einstimmigen Beschluss der Grundstein für den mehrstufigen Strategieprozess zu einer möglichen Bewerbung um die Ausrichtung Olympischer und Paralympischer Spiele gelegt. Am kommenden Samstag kehrt der DOSB damit an den Ausgangspunkt dieses Prozesses zurück: In Baden-Baden entscheidet die außerordentliche Mitgliederversammlung über den nationalen Bewerber für die Olympischen und Paralympischen Spiele 2036, 2040 oder 2044.

Wie kann ich die Veranstaltung verfolgen?

Die AOMV gliedert sich in zwei Teile. Der erste Teil beginnt um 9 Uhr und enthält auch den Teil der Abstimmung. Die Tagesordnung ist hier einzusehen. Der erste Teil kann hier im Livestream des DOSB verfolgt werden.

Wo kann ich die Bekanntgabe des nationalen Bewerbers verfolgen?

Die Verkündung des nationalen Bewerbers um Olympische und Paralympische Spiele erfolgt im zweiten Teil der AOMV in einer Sportschau-Sondersendung live in der ARD. Die Sendung läuft von 13.45 bis 14.45 Uhr live in der ARD sowie in einigen dritten Programmen und im Live-Stream in der ARD-Mediathek. Die Sendung moderiert Esther Sedlaczek.

Welche Konzepte stehen zur Wahl?

Die stimmberechtigten Delegierten der außerordentlichen Mitgliederversammlung des DOSB haben am kommenden Samstag die Wahl zwischen drei Konzepten für die Olympischen und Paralympischen Spiele 2036, 2040 oder 2044: Berlin+, KölnRheinRuhr und München.

Auf welcher Grundlage wird abgestimmt?

Für die Vorbereitung der Wahl auf der AOMV wurde in Abstimmung mit den olympischen Spitzenverbänden und dem Bund eine Bewertungsmechanik entwickelt, deren inhaltlicher sowie zeitlicher Aufbau auf der DOSB-Mitgliederversammlung 2025 mit großer Mehrheit verabschiedet wurde. Anhand dieser Mechanik konnten die Konzepte in den jeweiligen Kategorien nachvollziehbar überprüft bzw. bepunktet werden. Die Evaluierung kommt zu dem folgenden Ergebnis: München (87,03 Punkte) und KölnRheinRuhr (85,02) erhielten die Wertung „sehr gut“, Berlin+ (74,64) wurde als „gut“ eingestuft. Eine Evaluierungskommission, bestehend aus sechs stimmberechtigten Personen und drei Beisitzenden ohne Stimmrecht, deren genaue Zusammensetzung hier zu finden ist, hatte den Bewertungsprozess überprüft und am Dienstag (22. September) nach ihrer letzten Sitzung bestätigt. Für die stimmberechtigten Delegierten wurde somit eine sachgerechte Entscheidungsgrundlage geschaffen. Eine Wahlempfehlung, die möglich, aber nicht bindend gewesen wäre, hat die Kommission nicht ausgesprochen.

Wer nimmt teil?

Zur AOMV wurden alle Mitglieder der DOSB-Mitgliederversammlung gemäß Satzung eingeladen. Dazu gehören u. a. die Vertreter*innen der 103 DOSB-Mitgliedsorganisationen. Die Anzahl der entsendbaren Delegierten richtet sich nach den jeweiligen Stimmrechten der Organisationen gemäß DOSB-Satzung. Unter den Gästen befinden sich auch einige prominente Persönlichkeiten aus Sport und Politik. So wird Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier als Schirmherr des DOSB die Veranstaltung begleiten und ein Grußwort halten sowie an der Verkündung des nationalen Bewerbers teilnehmen. Aus dem Sport vertreten sein werden unter anderem Boris Becker, Michael Groß, Isabell Werth, Alexandra Burghardt, Matthias Steiner, Svenja Brunckhorst, Niko Kappel und viele mehr. 

Wer darf abstimmen?

Stimmberechtigt sind gemäß § 16 der DOSB-Satzung die 42 olympischen Spitzenverbände mit jeweils drei Stimmen. Hinzu kommen mit je einer Stimme die zehn Mitglieder des DOSB-Präsidiums, die beiden deutschen IOC-Mitglieder Kim Bui und Michael Mronz eingeschlossen, sowie acht persönliche Mitglieder, die zuvor Aktive des Team-D waren. Drei von ihnen - Elena Gilles, Leon Goretzka und Anna Schaffelhuber - haben aus persönlichen Gründen absagen müssen. Daraus ergibt sich nach §16 eine Gesamtstimmenzahl von 141 Stimmen. Mehr Informationen dazu gibt es hier. 

Wie viele Stimmen sind zum Erfolg notwendig?

Um als nationaler Bewerber gewählt zu werden, ist eine absolute Mehrheit notwendig. Das bedeutet: Mehr als die Hälfte der abgegebenen Stimmen muss auf einen Bewerber entfallen. Außerdem gilt: Die Stimmen eines Verbandes müssen geschlossen abgegeben werden. Eine Aufteilung der Stimmen eines Verbandes ist nicht zulässig.

Wie geht es mit der Olympiabewerbung weiter?

Der aktuelle Bewerbungsprozess ist eine nationale Aufgabe. Es geht dabei nicht nur um die Frage „Wo?“, sondern vor allem darum, wie wir Deutschland vor, während und nach den Spielen fit für die Zukunft machen können. Die Spiele sind die Bewegung, die Deutschland jetzt braucht. Am 26. September entscheidet sich, welcher Kandidat für unser Land ins Rennen geht. Im Anschluss wird es darum gehen, den eingeschlagenen Weg gemeinsam weiterzugehen. Aufgabe des DOSB wird es sein, dafür zu sorgen, dass die Legacy der Bewerbung im gesamten Land wirkt und das aktuelle Momentum erhalten bleibt. Die Begeisterung für die Bewerbung um Olympische und Paralympische Spiele soll dabei über den gesamten weiteren Prozess hinweg spürbar bleiben.

Mit dem IOC befindet sich der DOSB seit November 2025 im Continuous Dialogue. Auf den Continuous Dialogue folgt der Strategic Dialogue. Diese strategische Dialogphase soll im Rahmen der Vergabe der Spiele 2036 erstmals im März 2027 beginnen und den Austausch zwischen dem IOC und interessierten Bewerbern weiter vertiefen, auch um eine möglichst hohe Passfähigkeit mit den IOC-Zielen zu schaffen. Ende 2028 soll dann der Targeted Dialogue mit einem oder mehreren Bewerbern eröffnet werden. Die Entscheidung über den Ausrichter für 2036 soll im Sommer 2029 fallen.

#ThanksCoachDay: Acht Gründe, warum Trainer*innen unverzichtbar sind

Mehr als acht Millionen Menschen engagieren sich im organisierten Sport in Deutschland. Viele von ihnen übernehmen Verantwortung als Trainer*innen und Übungsleiter*innen. Rund 560.000 verfügen über eine gültige DOSB-Lizenz. Sie sorgen dafür, dass Sportangebote stattfinden, begleiten Menschen auf ihrem sportlichen Weg und leisten einen wichtigen Beitrag für Zusammenhalt, Bildung und Gesundheit in unserer Gesellschaft.

Trainer*innen waren schon immer mehr als reine Coaches. Sie motivieren, vermitteln Werte, fördern Talente und schaffen Gemeinschaft. Ohne sie wäre Sportdeutschland nicht denkbar.

Acht Gründe, warum Trainer*innen unverzichtbar sind

1. Sie machen Sport überhaupt erst möglich.
Trainer*innen und Übungsleiter*innen sind die Schlüsselpersonen im Vereinssport. Sie organisieren und gestalten Angebote für Millionen Menschen und begleiten Sportler*innen vom ersten Training bis in den Spitzensport.

2. Sie entdecken und fördern Talente.
Ob erste Bewegungserfahrungen oder internationale Erfolge: Der Grundstein für sportliche Entwicklung wird häufig von engagierten Trainer*innen gelegt.

3. Sie sind Vorbilder und Wegbegleiter.
Trainer*innen stärken Selbstvertrauen, vermitteln Orientierung und unterstützen die persönliche Entwicklung von Kindern, Jugendlichen und Erwachsenen.

4. Sie vermitteln Werte, die unsere Gesellschaft stärken.
Fair Play, Respekt, Verantwortung und Teamgeist werden im Sport erlebbar. Trainer*innen tragen diese Werte jeden Tag in die Vereine und darüber hinaus.

5. Sie leisten Bildungsarbeit.
Sportvereine sind wichtige Lernorte. Trainer*innen vermitteln Wissen, fördern soziale Kompetenzen und begleiten lebenslange Lernprozesse.

6. Sie fördern Gesundheit und Bewegung.
Mit ihrer fachlichen Kompetenz schaffen sie die Voraussetzungen dafür, dass Menschen sicher, gesund und mit Freude Sport treiben können.

7. Sie tragen das Vereinsleben.
Trainer*innen sind das Rückgrat der Sportvereine. Ohne ihr Engagement könnten viele Angebote nicht stattfinden und zahlreiche Vereine ihre wichtige gesellschaftliche Rolle nicht erfüllen.

8. Sie gestalten die Zukunft des Sports.
Wer Trainer*innen stärkt, investiert in den Nachwuchs, den Breiten- und Spitzensport sowie in den gesellschaftlichen Zusammenhalt in Deutschland.

Deshalb sagen wir am #ThanksCoachDay: Danke an alle Trainer*innen und Übungsleiter*innen für euren Einsatz, eure Zeit und eure Leidenschaft. Ihr bewegt Menschen und macht Sportdeutschland jeden Tag ein Stück stärker.

Berlin zieht Bewerbung um Ausrichtung der Spiele zurück

Die Entscheidung fiel zwar bereits am Mittwochnachmittag in einem Gespräch zwischen dem Regierenden Bürgermeister Kai Wegner (CDU), Sportsenatorin Iris Spranger (SPD) und dem Olympiabeauftragten Kaweh Niroomand. Am Donnerstagmorgen aber gab es dann offiziell Gewissheit: Berlin wird seine Bewerbung um die Ausrichtung der Olympischen und Paralympischen Spiele im Zeitraum 2036 bis 2044 zurückziehen. „Es ist ein trauriger Tag für Berlin, denn die Spiele wären eine Riesenchance für die Stadt und Ostdeutschland gewesen“, sagte Wegner auf einer Pressekonferenz.

Zur Begründung des Rückzugs sagte Niroomand, dass nicht die am Dienstag veröffentlichte Bepunktung in der Bewertungsmatrix, in der Berlin mit 74,64 Punkten hinter den Konkurrenten aus München (87,03) und KölnRheinRuhr (85,02) eingestuft worden war, den Ausschlag gegeben hat. „Wir haben nicht die politische Stabilität nachweisen können, die die Verbände sich von uns erwartet haben“, sagte er und kritisierte, dass Elif Eralp, stellv. Vorsitzende der Partei “Die Linke” in Berlin, die am vergangenen Sonntag die Wahl zum Abgeordnetenhaus als Spitzenkandidatin ihrer Partei gewonnen hatte, die Bewerbung „vom Tisch gewischt hat, ohne das Gespräch zu suchen, und ohne Respekt vor all denjenigen, die sich seit mehr als einem Jahr für unser Konzept engagiert haben.“

Nach Berlins Rückzug stehen den wahlberechtigten Delegierten auf der außerordentlichen Mitgliederversammlung des DOSB an diesem Samstag im Kurhaus Baden-Baden noch die Konzepte Münchens und von KölnRheinRuhr zur Auswahl. Die 42 olympischen Fachverbände mit jeweils drei Stimmen, die zehn Mitglieder des DOSB-Präsidiums und acht Persönliche Mitglieder des DOSB stimmen über den deutschen Kandidaten für die Bewerbung um die Ausrichtung der Spiele im Zeitraum 2036 bis 2044 ab. Die Verkündung des Kandidaten wird von der ARD am Samstag von 13.45 Uhr an live übertragen. Das IOC plant die Vergabe der Spiele 2036 im Sommer 2029.

Olympische und Paralympische Spiele: Drei starke Konzepte für Deutschland

Die Delegierten der außerordentlichen Mitgliederversammlung des Deutschen Olympischen Sportbundes (DOSB) haben am kommenden Samstag im Kurhaus Baden-Baden die Wahl zwischen drei starken Konzepten für die Olympischen und Paralympischen Spiele 2036, 2040 oder 2044. Zu diesem Ergebnis kommt die Evaluierungskommission des DOSB. Die Konzepte München (87,03 von 100 Punkten) und KölnRheinRuhr (85,02 Punkte) werden aufgrund ihrer Bewertung in den Kategorien „Sportfachliche & operative Eignung“ sowie „Internationale Strahlkraft & Nationale Akzeptanz“ im Abschlussbericht als „sehr gut“, das Konzept Berlin+ (74,64 Punkte) als „gut“ eingestuft. 

DOSB-Präsident Thomas Weikert, Vorsitzender der Evaluierungskommission, sagt: „Sportdeutschland kann stolz auf seine Bewerber sein. Uns liegen drei großartige Konzepte vor. Deutschland hat jetzt schon alles, um die Olympischen und Paralympischen Spiele auszurichten. Im Namen des gesamten deutschen Sports und der Olympischen Bewegung danke ich den Bewerbern für ihren hervorragenden Einsatz. Wir sind überzeugt, dass mit dem Abschlussbericht eine fundierte Grundlage für die außerordentliche Mitgliederversammlung vorliegt.“

Entsprechend der Beschlussfassung der Mitgliederversammlung 2025 hatte der DOSB gemeinsam mit den 42 olympischen Spitzenverbänden, dem Deutschen Behindertensportverband sowie den Arbeitsgruppen Vision & Legacy und Kosten & Finanzierung nach Einreichung der finalen Bewerbungskonzepte am 4. Juni und basierend auf dem am 27. Februar veröffentlichten Fragenkatalog die Konzepte in den Kategorien „Vision & Legacy“, „Kosten & Finanzierung“, „Sportfachliche & operative Eignung“, „Internationale Strahlkraft & Nationale Akzeptanz“ sowie dem nicht bewertungsrelevanten Bereich „Infrastrukturelle Sonderprojekte“ analysiert und bewertet.

Was ein Sieg bei Olympischen Jugendspielen für eine Sportlerkarriere bedeuten kann

Ein Boxer, der in den Seilen hängt, hat in der Regel ein Problem. Es sei denn, er tut dies abseits von Training oder Wettkampf, so wie Peter Kadiru an diesem Nachmittag in der Sporthalle des Hamburger Boxverbands. Gerade hat der Schwergewichtsprofi ein Sechs-Runden-Sparring mit Ammar Abduljabar, Olympiateilnehmer von Tokio 2021, hinter sich gebracht, der Schweiß rinnt ihm über Gesicht und Hals. Um sich zu lockern, fläzt der 29-Jährige sich in die Ringseile. Aber eine lange Erholungspause braucht er nicht, denn die Bedeutung Olympischer Jugendspiele, über die er mit dem DOSB sprechen soll, ist ihm so wichtig, dass er sofort ins Gespräch hineinspringt.

„Die Goldmedaille bei den Olympischen Jugendspielen steht bei mir bis heute ganz weit oben. Es war eine sehr besondere Zeit, aus der ich sehr viel gelernt und eine Energie mitgenommen habe, die mich bis heute trägt“, sagt er mit Blick auf den Titel, der seine Karriere früh geprägt hat. Am 27. August 2014, dem letzten Wettkampftag der Titelkämpfe von Nanjing (China), gewann der in Hamburg geborene Sohn ghanaischer Eltern als 17-Jähriger das Finale der Superschwergewichtsklasse gegen Darmani Rock. Und er gewann es nicht einfach nur, er führte den ein Jahr älteren US-Amerikaner derart vor, dass alle fünf Punktrichter jede der drei Runden für Kadiru werteten.

Verlorenes WM-Finale war Antrieb für die Jugendspiele

Um zu verstehen, was ihm dieser Triumph bis heute bedeutet, muss man wissen, dass sich die beiden Kontrahenten bereits rund vier Monate zuvor bei der Junioren-WM in Bulgarien im Finale begegnet waren. Damals siegte Rock, umstritten zwar, aber er reiste als Weltmeister zu den Jugendspielen an. „Ich war damals zunächst mit der Silbermedaille zufrieden, weil ich bis dahin international noch keine Titel gewonnen hatte“, erinnert sich Peter Kadiru. Am Abend nach dem WM-Finale jedoch traf er im Teamhotel seinen Bezwinger, der betrunken mit einer Wodkaflasche im Arm auf dem Boden lag und nur mit tatkräftiger Unterstützung seines Teams auf sein Zimmer gebracht werden konnte. „Da habe ich gedacht: Gegen so einen habe ich verloren? Ich war mehrere Monate wütend über mich selbst, und dieses Gefühl hat mich angetrieben, vor den Jugendspielen so hart zu trainieren wie noch nie!“

Zu jener Zeit lebte der schon damals 1,94 Meter große und mehr als 100 Kilogramm schwere Athlet am Internat des Sportgymnasiums Schwerin, trainierte beim vor einem Jahr verstorbenen Bundesstützpunktleiter Michael Timm und seinem heutigen Cheftrainer Christian Morales. „Herr Morales hat sich schon damals extrem um mich gekümmert“, sagt er rückblickend. Weil die Vorbereitung auf die Spiele in China in die Sommerferien fiel und das Internat geschlossen war, lebte der Sportler bei Morales und dessen Familie. „Dafür bin ich bis heute dankbar, denn ich weiß nicht, wie ich die Vorbereitung sonst überstanden hätte“, sagt er.

Vor allem die Mensa beeindruckte Peter

Nie zuvor war der in einfachen Verhältnissen im Hamburger Stadtteil Altona aufgewachsene Faustkämpfer in China gewesen. Der Trip nach Nanjing war für ihn deshalb viel mehr als eine sportliche Dienstreise. „Ich bin bis heute nicht so der Typ, der von sich aus viel herumreist. Deshalb weiß ich es sehr zu schätzen, was ich durch meinen Sport von der Welt sehen durfte. Als 17-Jähriger konnte ich es noch nicht so richtig einordnen. Ich dachte nur: Digger, China! Das ist echt krass, dass ich das erleben darf!“ Die geschichtsträchtige Stadt Nanjing gefiel ihm zwar nur mäßig, dafür genoss er das Leben im Olympischen Dorf, in dem rund 3.800 Aktive untergebracht waren, in allen Facetten. „Es war ein prägendes Erlebnis, mit so vielen Athleten aus der ganzen Welt zusammen zu sein. Vor allem die Mensa war unglaublich, dort gab es wirklich alles, was ich mir vorstellen konnte“, sagt er.

Das Team Deutschland war mit 84 Athletinnen und Athleten nach China gereist, die allermeisten kannte Peter Kadiru vorher nicht. „Ich habe mir mein Zimmer mit zwei Taekwondo-Kämpfern geteilt. Aber auf unserem Flur war auch das weibliche Basketballteam. Es war total spannend und eine tolle Atmosphäre“, sagt er. Weil sein Finalkampf am letzten Wettkampftag angesetzt war, konnte praktisch das gesamte Team in der Halle anfeuern. Vor Kadiru hatte lediglich der Hamburger Einer-Ruderer Tim Ole Naske Gold für Deutschland gewinnen können. „Insofern war ich die letzte Hoffnung, und alle waren dabei, um mich zu unterstützen. Das hat mir so viel zusätzliche Energie gegeben! In dem Moment habe ich gespürt, was es wirklich bedeutet, Teil von Team Deutschland zu sein“, sagt er.

Eine Sportart auf Erfolgswelle

Dass sich aus den vereinzelten Surf-Spots, wie sie an Stromschnellen am Eisbach in München oder an der Leinewelle in Hannover seit einigen Jahren zu finden sind, eine eigene leistungssportliche Kategorie und sogar eine internationale Bewegung entwickelt, hätten wohl selbst die Ambitioniertesten in der Rapid-Surf-Community nicht für möglich gehalten. Doch was 2019 bei der Premiere der Deutschen Meisterschaft (DM) im Rapid Surfen begann, bei den diesjährigen Finals in Hannover seinen bisher größten Erfolg in Deutschland feierte und in dieser Woche in der ersten Rapid-Surf-Europameisterschaft in der Schweiz seinen Höhepunkt findet, ist eben jene unerwartete Entwicklung.

26 Athlet*innen entsendet der Deutsche Wellenreitverband (DWV) zur historischen Premiere nach Ebikon bei Luzern. Darunter auch Junior*innen, die, so berichtet es Michael Zirlewagen (51), Präsident des DWV, „bei der Entwicklung der Sportart eine ganz besondere Rolle spielen“. Aufgrund der noch kleinen Strukturen und des großen Potenzials des Rapid Surfens sei es von enormer Bedeutung, die Jugendlichen mitzudenken. So fanden auch im Rahmen der Finals in Hannover neben der Rapid-Surf-DM auch die Junior*innen-Wettkämpfe vor großem Publikum statt. Die Premiere des Rapid Surfens bei den Finals in Hannover war die bisher größte Bühne der noch jungen, dynamischen Sportart. Die Venue an der Leinewelle in der Altstadt war sehr gut besucht und sorgte mit täglich fast 10.000 Besucher*innen für einen Rekord im Surfsport. Die Wettkämpfe wurden außerdem tausendfach gestreamt und auf den Social-Media-Plattformen geteilt und gefeiert. 

„Nachdem Rapid Surfen bei den Finals in Hannover erstmals dabei war und dort viele Zuschauer vor Ort und auch vor den Fernsehern begeistert hat, ist diese Europameisterschaft ein weiterer großer Meilenstein für unseren Sport“, berichtet Rapid-Surferin Lea Sasse (17). Sie surfte sich auf der Leinewelle in der Kategorie Open Women auf Platz vier und tritt nun auch bei der EM in Ebikon an. Dass sie bei der Premiere in der Schweiz starten darf, bedeute ihr viel und sie freue sich sehr darauf, „in der Kategorie Junior Girls (U18) gegen die besten Athletinnen Europas anzutreten, mich mit ihnen zu messen und zu zeigen, was ich kann.“ Aufgrund der starken Konkurrenz aus Ländern wie Österreich und der Schweiz erwartet Lea einen spannenden Wettkampf. Dennoch ist ihr klares Ziel: „eine Medaille für Deutschland zu holen.“ 

Eine Sportart auf der Erfolgswelle

Dass sich aus den vereinzelten Surf-Spots, wie sie an Stromschnellen am Eisbach in München oder an der Leinewelle in Hannover seit einigen Jahren zu finden sind, eine eigene leistungssportliche Kategorie und sogar eine internationale Bewegung entwickelt, hätten wohl selbst die Ambitioniertesten in der Rapid-Surf-Community nicht für möglich gehalten. Doch was 2019 bei der Premiere der Deutschen Meisterschaft (DM) im Rapid Surfen begann, bei den diesjährigen Finals in Hannover seinen bisher größten Erfolg in Deutschland feierte und in dieser Woche in der ersten Rapid-Surf-Europameisterschaft in der Schweiz seinen Höhepunkt findet, ist eben jene unerwartete Entwicklung.

26 Athlet*innen entsendet der Deutsche Wellenreitverband (DWV) zur historischen Premiere nach Ebikon bei Luzern. Darunter auch Junior*innen, die, so berichtet es Michael Zirlewagen (51), Präsident des DWV, „bei der Entwicklung der Sportart eine ganz besondere Rolle spielen“. Aufgrund der noch kleinen Strukturen und des großen Potenzials des Rapid Surfens sei es von enormer Bedeutung, die Jugendlichen mitzudenken. So fanden auch im Rahmen der Finals in Hannover neben der Rapid-Surf-DM auch die Junior*innen-Wettkämpfe vor großem Publikum statt. Die Premiere des Rapid Surfens bei den Finals in Hannover war die bisher größte Bühne der noch jungen, dynamischen Sportart. Die Venue an der Leinewelle in der Altstadt war sehr gut besucht und sorgte mit täglich fast 10.000 Besucher*innen für einen Rekord im Surfsport. Die Wettkämpfe wurden außerdem tausendfach gestreamt und auf den Social-Media-Plattformen geteilt und gefeiert. 

„Nachdem Rapid Surfen bei den Finals in Hannover erstmals dabei war und dort viele Zuschauer vor Ort und auch vor den Fernsehern begeistert hat, ist diese Europameisterschaft ein weiterer großer Meilenstein für unseren Sport“, berichtet Rapid-Surferin Lea Sasse (17). Sie surfte sich auf der Leinewelle in der Kategorie Open Women auf Platz vier und tritt nun auch bei der EM in Ebikon an. Dass sie bei der Premiere in der Schweiz starten darf, bedeute ihr viel und sie freue sich sehr darauf, „in der Kategorie Junior Girls (U18) gegen die besten Athletinnen Europas anzutreten, mich mit ihnen zu messen und zu zeigen, was ich kann.“ Aufgrund der starken Konkurrenz aus Ländern wie Österreich und der Schweiz erwartet Lea einen spannenden Wettkampf. Dennoch ist ihr klares Ziel: „eine Medaille für Deutschland zu holen.“ 

„Ich habe früh gewusst: Wenn sie es sagt, dann wird es schon stimmen“

Liebe Kathrin!

Vielleicht wunderst du dich, auf diesem Weg von mir ein Feedback zu bekommen, denn eigentlich ist es überhaupt nicht notwendig, dies schriftlich zu machen. Wir können schließlich über alles offen sprechen und tun dies auch immer wieder. Aber als die Anfrage des DOSB kam, ob ich bereit wäre, anlässlich des „Thanks Coach Days“ einen offenen Brief an dich zu verfassen, musste ich nicht lange überlegen, um zuzusagen. Ich finde es schön und wichtig, dass alle, die diese Zeilen lesen – ob aus unserer Trainingsgruppe oder aus dem Team Deutschland, ob Sportfans oder Vereinsmitglieder – erfahren, welche Rolle du für meine Karriere spielst.

Wir arbeiten noch gar nicht so lang zusammen. Dennoch bin ich immer wieder geflasht davon, wie schnell wir ein Vertrauensverhältnis entwickelt haben, das die Grundlage dafür legt, dass ich sportlich in dieser Saison große Schritte nach vorn gehen konnte. Als ich mich im vergangenen Winter zum Vereinswechsel entschlossen habe und gemeinsam mit meinem Bruder Matti zum Probetraining bei dir in Frankfurt kam, war für mich nach nur einer Einheit bei dir klar: Das mache ich!

Warum? Weil du eine Kompetenz ausgestrahlt hast, die mir genau das vermittelt hat, was ich gesucht habe. Und diese Kompetenz erlebe ich seitdem in jeder einzelnen Trainingseinheit. Ich bekomme, wenn ich es möchte, nach jedem Wurf ein Feedback, das mir ermöglicht, den nächsten Wurf ein kleines bisschen besser umzusetzen. Du untermauerst deine Anmerkungen mit belastbaren Daten, und auch wenn ich manchmal nur 30 Prozent von dem, was du sagst, komplett durchschaue, ist da dieses totale Vertrauen, das ich in deine Expertise habe, das mich deine Anregungen stets mit einem positiven Gefühl aufgreifen lässt.

Ich weiß, liebe Kathrin, dass es nicht immer einfach ist, mit mir umzugehen. Ich brauche manchmal den sprichwörtlichen Tritt in den Hintern, wenn mir das Gefühl dafür fehlt, in der notwendigen Form zu sein, um die von dir angeregten Dinge umzusetzen. In diesen Momenten gelingt es dir, mir aufzuzeigen, dass die Kurve nach oben zeigt. Und immer, wenn du das behauptet hast, ist es auch so gekommen. Ich glaube, dass es normal ist, einige Monate der gemeinsamen Arbeit zu brauchen, um Vertrauen zu fassen. Bei dir habe ich allerdings schon sehr früh gewusst: Wenn sie es sagt, wird es schon stimmen.

Hockey-Herren sind „Sportler des Monats“ August 

Die deutschen Hockey-Herren, die “Honamas", sind die „Sportler des Monats“ August. Mit ihrem Erfolg bei der Weltmeisterschaft in Belgien und den Niederlanden verteidigte die Mannschaft um Kapitän Tom Grambusch ihren Weltmeistertitel aus dem Jahr 2023 und feierte bereits den vierten WM‑Triumph ihrer Geschichte. Das 1:0 im Finale gegen Spanien krönte eine souveräne Turnierleistung und bedeutete Gleichzug mit Rekordhalter Pakistan. Diese herausragende Leistung würdigten nun auch die Sporthilfe-geförderten Athletinnen und Athleten mit 45,5 Prozent der Stmmen mit der Wahl zum „Sportler des Monats“ August.

Anders als bei Medien- oder Publikumswahlen entscheiden bei der Sporthilfe-Wahl zur Sportlerin bzw. zum Sportler des Monats ausschließlich Deutschlands beste Nachwuchs- und Spitzenathletinnen und -athleten. Dadurch erhält die Auszeichnung ihre besondere sportliche Wertigkeit. Zu Beginn eines jeden Monats stellt die Sporthilfe den rund 4.000 geförderten Athletinnen und Athleten Kandidatinnen oder Kandidaten zur Wahl, die sich im Vormonat durch herausragende Leistungen empfohlen haben. Die Stimmabgabe erfolgt per Online-Voting. 

Hinter den Hockey-Herren sichert sich Darja Varfolomeev Platz zwei (40,1 %) bei der Sporthilfe-Wahl. Die Olympiasiegerin von 2024 begeisterte bei der Heim-Weltmeisterschaft in Frankfurt am Main und gewann drei Goldmedaillen sowie einmal Bronze. Mit nun insgesamt 14 WM‑Titeln unterstrich sie ihre Ausnahmestellung in der Rhythmischen Sportgymnastik und bestätigte einmal mehr eindrucksvoll ihre aktuelle Dominanz. 

Platz drei ( 14,4 %) bei der Sporthilfe-Wahl geht an das deutsche Springreit-Team, das bei der Heim-WM in Aachen einen herausragenden Erfolg feierte. Marcus Ehning, Sophie Hinners, Daniel Deußer und Richard Vogel gewannen mit nur 4,48 Strafpunkten souverän Mannschaftsgold und sicherten sich erstmals seit 16 Jahren wieder den Weltmeistertitel. Die deutsche Equipe setzte sich deutlich vor Belgien und Großbritannien durch und krönte damit eine starke Saison. 

Für ihre herausragenden Leistungen waren die Athletinnen und Athleten von der Athletenkommission im DOSB, von SPORT1 und von der Sporthilfe für die Wahl nominiert worden.
 

Deutsche Sporthilfe

Barrierefreiheit