TVH-Läufer trotzen Schlamm und Steigungen beim Klippenlauf

Was für ein Auftakt in die neue Laufsaison! Beim traditionsreichen Klippenlauf in Ibbenbüren stellten sich am vergangenen Samstag 14 Läuferinnen und Läufer des TV Hohne einer ganz besonderen Herausforderung. 

Bereits zum zwölften Mal lockte die hervorragend organisierte Veranstaltung von Marathon Ibbenbüren zahlreiche Laufbegeisterte in den Teutoburger Wald. Die Entscheidung fiel dabei nicht leicht: 24,7 Kilometer mit neun knackigen Anstiegen oder die kürzere Variante über 12,4 Kilometer mit immerhin vier Höhenzügen – beide Strecken verlangten den insgesamt 1150 Finishern alles ab.

Und der Klippenlauf wäre nicht der Klippenlauf, wenn nicht auch das Wetter seine eigene Geschichte schreiben würde. Während es in diesem Jahr beim Warmlaufen noch in Strömen regnete, blieb es während der Rennen glücklicherweise trocken. Doch der Regen hinterließ seine Spuren. Die Waldwege verwandelten sich stellenweise in schlammige Passagen, die eher an frisch gepflügte Äcker erinnerten. Knöcheltief kämpften sich die Läuferinnen und Läufer durch den Matsch, meisterten steile Anstiege und rutschige Abstiege – ein echter Härtetest für Körper und Ausdauer.

Unbeeindruckt von den widrigen Bedingungen erreichten alle Hohner gesund, erschöpft – aber vor allem glücklich – das Ziel.

Besonders hervorzuheben sind die starken Leistungen von Hans-Peter Igelbrink, der sich über die anspruchsvolle Langdistanz in der Altersklasse M60 in hervorragenden 2:05,28 Stunden den 3. Platz sicherte, sowie Tanja Ferlemann, die über die Kurzstrecke ebenfalls den 3. Platz in ihrer Altersklasse erreichte.

Im Ziel stellte sich dann die Frage: Warmduscher oder nicht? Während die Schnellsten sich über eine warme Dusche freuen durften, nahmen es die anderen ganz im Sinne des Lauf-Mottos „Ich bin doch kein Warmduscher“ mit Humor. Spätestens beim reichhaltigen Kuchenbuffet in der Sporthalle waren alle Strapazen vergessen. Ein gelungener Start in die neue Laufsaison – der Lust auf mehr macht!

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